Ein Zentrum. Mehrere Fachdisziplinen. Ein Therapieplan.
Das Tinnituszentrum Regensburg vernetzt HNO-Heilkunde, zahnärztliche Funktionsdiagnostik und -therapie, Psychiatrie, Neuromodulation und Physiotherapie in einer gemeinsamen Sprechstunde — für eine Diagnostik und Therapie aus einer Hand.
Wissen, das Orientierung gibt
Von der Definition über Ursachen bis zu Therapieoptionen — und dem Sonderfall Hyperakusis und Phonophobie: hier finden Sie die wichtigsten Einstiegspunkte.
Was ist Tinnitus?
Definition, Formen und Abgrenzung zu anderen Ohrgeräuschen.
Mehr erfahrenZahlen und Ursachen
Häufigkeit in der Bevölkerung und mögliche Auslöser.
Mehr erfahrenTherapieoptionen
Überblick über wirksame Behandlungsansätze bei Tinnitus.
Mehr erfahrenExkurs: Hyperakusis & Phonophobie
Wenn Alltagsgeräusche als unerträglich laut oder bedrohlich erlebt werden.
Mehr erfahrenDer Begriff Tinnitus wird als Wahrnehmung eines Geräuscheindrucks in Abwesenheit eines entsprechenden akustischen Reizes definiert. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem subjektiven und einem objektiven Tinnitus.
Der objektive Tinnitus resultiert aus einer körpereigenen physikalischen Schallquelle in der Nähe des Ohres (z. B. die Aussackung der Halsschlagader). Deren Schallaussendungen können gehört und physikalisch gemessen werden, dieser ist sehr selten.
Bei dem subjektiven Tinnitus handelt es sich um eine sogenannte Phantomwahrnehmung, d. h. der Tinnitus wird nur vom Patienten selbst wahrgenommen. Diesem Tinnitus liegt eine fehlerhafte Informationsbildung und -verarbeitung im auditorischen (für das Hören verantwortliche) System zugrunde. Der subjektive Tinnitus tritt weitaus häufiger als der objektive Tinnitus auf.
Man unterscheidet zudem zwischen einem akuten und einem chronischen Tinnitus. Tinnitus kann einseitig, beidseitig oder als im Kopf lokalisiert wahrgenommen werden. Je nach Belastung des Patienten, kann von einem kompensierten oder einem dekompensierten Tinnitus gesprochen werden.
Bereits 2006 geht der Gesundheitsbericht des Bundes (Heft 29) von mehr als 25 % der Menschen in Industrieländern aus, die im Laufe ihres Lebens von Tinnitus betroffen sind, in Deutschland waren es zu diesem Zeitpunkt 15 % der über 65-jährigen Menschen. Genaue Zahlen für die Betroffenen weltweit liegen nicht vor.
Etwa 1 Prozent der Bevölkerung zeigt sich in der Lebensqualität durch das Ohrgeräusch und den oft mit Tinnitus auftretenden massiven sekundären Belastungen wie Schlafstörungen, Angstzuständen, Konzentrationsproblemen oder Depressionen massiv beeinträchtigt.
Welche möglichen Ursachen können gefunden werden?
Die Ursachen des Tinnitus sind vielfältig. Bezüglich des Entstehungsmechanismus weiß man inzwischen, dass diesem eine gesteigerte Erregbarkeit des zentralen Nervensystems zugrunde liegt, genauer gesagt der zentralen Hörbahn. Häufig liegt hierbei ein Hörverlust vor, dieser kann entstehen durch Altersschwerhörigkeit, Hörsturz, Lärmbelastung oder auch Mittelohrerkrankungen. In spezifischen Bildgebungen des Gehirns hat sich nicht nur eine Veränderung in dem Gehirnareal, das für das Hören zuständig ist, gezeigt, sondern auch in anderen Gehirnarealen. Darüber hinaus konnte eine Beteiligung von emotionalen oder Gedächtnis-Strukturen festgestellt werden. Die psychische Belastung der Patienten spiegelt sich in der Mitaktivierung dieser Gehirnareale wieder.
Es gibt mehrere Therapieoptionen, die in der Verbesserung der durch den Tinnitus verursachten Belastung wirksam sind. Es gibt jedoch kein allgemein etabliertes Therapieverfahren, das für alle Patienten funktioniert und sich in kontrollierten Studien zur Linderung des Tinnitus als wirksam erwiesen hätte. Die richtige Behandlung des Tinnitus wird also für jeden Patienten individuell festgelegt.
Je nach Befundlage können die Optionen HNO-ärztliche, audiologische, psychotherapeutische, psychiatrische, psychosomatische, zahnmedizinische, CMD-bezogene oder physiotherapeutische Maßnahmen umfassen. Diese können zum Teil direkt über unsere Klinik und Kooperationspartner abgedeckt werden, oder aber in Zusammenarbeit mit ambulanten Behandlern – HNO-Ärzt:innen, Hausärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Zahnärzt:innen, Kieferorthopädie, spezialisierten CMD-Behandler:innen sowie Hörakustiker:innen – erfolgen.
Was ist "Hyperakusis"?
Unter Hyperakusis versteht man eine Überempfindlichkeit gegenüber Umgebungsgeräuschen. Bereits Geräusche mittlerer Lautstärke werden dabei als unangenehm empfunden. Geräuschüberempfindlichkeit ist eine Störung der Geräuschverarbeitung im Gehirn und tritt häufig zusammen mit Hörstörungen und Tinnitus auf. Häufig besteht ein Teufelskreis: Aufgrund der Hyperakusis werden Geräusche soweit wie möglich vermieden, dies wiederum führt dazu, dass die Geräuschempfindlichkeit ansteigt. Ziel der Therapie ist es, diesen Teufelskreis zu überwinden und eine schrittweise Gewöhnung an Geräusche zu ermöglichen.
Wie äußert sich eine Hyperakusis?
Menschen, die unter Hyperakusis leiden, beklagen sich, dass viele Geräusche zu laut für sie sind. Sie vermeiden Situationen, in denen sie voraussichtlich lauten Geräuschen ausgesetzt würden. Andere tragen einen Gehörschutz. Für manche Patienten ist jedes laute Geräusch störend. Von anderen Patienten werden lediglich bestimmte laute Geräusche als störend empfunden.
Was ist eine "Phonophobie"?
Die Angst vor bestimmten Geräuschen, auch wenn sie nicht laut sind, wird als Phonophobie bezeichnet. Dies ist nicht gleichbedeutend mit Hyperakusis. Die Phonophobie gehört zu den Angststörungen, kann vielfältige Ursachen haben und ist psychotherapeutisch gut behandelbar. Auch eine unterstützende medikamentöse Behandlung kann sinnvoll sein.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Die beste Therapieoption ist eine Verhaltenstherapie. Die Behandlung von Hyperakusis erfolgt nach dem Prinzip der Desensibilisierung. Der Patient wird unter Beobachtung nach und nach Geräuschen von größerer Intensität ausgesetzt. Zu Beginn sind die Geräusche leise und vom Patienten leicht zu tolerieren. Später hört der Patient intensivere Töne.
Der Einsatz von Ohrstöpseln wird bei Hyperakusis in der Regel nicht empfohlen. Sie verstärken die Angst vor lauten Geräuschen und hindern das Ohr daran, sich an laute Töne zu gewöhnen. Sie sollten nur angewandt werden, wenn der Patient lauten Geräuschen ausgesetzt ist und die Gefahr besteht, dass das Hörvermögen geschädigt wird. Gehörschutz kann vorübergehend in der Anfangsphase der Behandlung von Hyperakusis angewandt werden, um es dem Patienten zu ermöglichen, Situationen auszuhalten, in denen unangenehme Geräusche wahrscheinlich auftreten.
Beteiligte Kliniken
Mehrere Fachrichtungen des Universitätsklinikums und des Bezirksklinikums Regensburg arbeiten im Zentrum eng zusammen.
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
HNO-ärztliche Untersuchung und audiologische Diagnostik.
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Funktionelle Untersuchung der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur.
Zentrum für Neuromodulation
Teil der Psychiatrie und Psychotherapie — nicht-invasive Stimulationsverfahren zur gezielten Behandlung überaktiver Hirnareale.
Kooperierende Zentren sind (nach Bedarf) die Physiotherapie sowie die Neuroradiologie.
Team
Die Leitung des Tinnituszentrums liegt in gemeinsamer fachärztlicher Verantwortung.
Prof. Dr. med. Berthold Langguth
Prof. Dr. med. Veronika Vielsmeier
Getragen wird das Zentrum von einem interdisziplinären Team aus Ärzt:innen und Therapeut:innen der beteiligten Fachrichtungen — von HNO-Heilkunde und Zahnärztlicher Prothetik über Psychiatrie und Neuromodulation bis zu Physiotherapie.
Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Korbinian Wünsch
- Luisa Globuschütz
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
- Prof. Dr. Angelika Rauch
- PD Dr. Cordula Merle
- Dr. Johann-Philip Wulff
- Tadeja Franjic
Zentrum für Neuromodulation
- Dr. med. Mohamed Abdelnaim
- Dr. phil. Dipl.-Psych. Andreas Reißmann
- PD Dr. sc. hum. Stefan Schoisswohl, B.Sc., M.Sc.
Netzwerk
Das Zentrum ist eingebunden in europäische und internationale Forschungsverbünde und steht im Austausch mit weiteren Tinnituszentren.
Tinnitus Research Initiative
Internationale, gemeinnützige Stiftung zur Förderung von Tinnitusforschung und wirksamen Behandlungsansätzen.
TINNET
Europäisches COST-Netzwerk zur Tinnitusforschung.
UNITI-Studie
EU-gefördertes Projekt zur personalisierten Tinnitustherapie.
Deutsche Tinnitus-Liga
Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe- und Patientenorganisation.
Ihr Weg in die interdisziplinäre Sprechstunde
Die Tinnitussprechstunde bündelt die Erstuntersuchung mehrerer Fachrichtungen an einem zentralen Anlaufpunkt.
In unserer interdisziplinären Tinnitussprechstunde erfolgt eine umfassende Befunderhebung „aus einer Hand". Ziel ist es, individuell relevante Faktoren der Entstehung, Aufrechterhaltung und Belastung durch den Tinnitus möglichst genau zu erfassen.
Terminvereinbarung
Die Terminvereinbarung zur Tinnitussprechstunde erfolgt online über das Avelios Patientenportal.
Anmeldung
Die Erstvorstellung umfasst in der Regel Termine in der HNO-Klinik, in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde – beide am Universitätsklinikum – sowie am Zentrum für Neuromodulation der psychiatrischen Klinik an der medbo.
Am Tag Ihres Termines kommen Sie bitte zunächst an das Universitätsklinikum Regensburg, Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg. Dort melden Sie sich an der Leitstelle der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Bauteil C2, EG.
Ablauf
Sofern Sie gesetzlich krankenversichert sind, bringen Sie bitte zu Ihrem Erstgespräch von Ihrem Hausarzt / Ihrer Hausärztin ausgestellte Überweisungsscheine für beide Fachrichtungen (Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Psychiatrie/Psychotherapie) mit.
Damit wir Ihre Beschwerden möglichst gut einordnen können, bitten wir Sie, die Fragebögen, die Sie vorab per Post erhalten, ausgefüllt zu Ihrem Ersttermin mitzubringen. Alternativ können Sie die Fragebögen online über einen Link im Vorfeld beantworten.
Im Rahmen der Erstvorstellung finden insbesondere statt:
- eine Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Untersuchung
- eine audiologische Untersuchung
- ein ausführliches Beratungs- und Anamnesegespräch zur tinnitusbezogenen Belastung und zu möglichen psychischen oder psychosomatischen Einflussfaktoren
- eine zahnmedizinische bzw. ZMK-bezogene Befunderhebung mit Abklärung möglicher craniomandibulärer Dysfunktionen
- bei entsprechender klinischer Relevanz die Berücksichtigung von Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule, insbesondere im Zusammenhang mit somatosensorisch beeinflusstem Tinnitus
Außerdem informieren wir Sie über mögliche Mechanismen des Tinnitus und über grundsätzlich in Frage kommende Behandlungsansätze.
Weiteres Vorgehen
Nach der multimodalen Diagnostik wird in einer gemeinsamen Fallkonferenz die weitere individuelle Therapieplanung besprochen.
Es gibt mehrere Therapieoptionen, die in der Verbesserung der durch den Tinnitus verursachten Belastung wirksam sind. Es gibt jedoch kein allgemein etabliertes Therapieverfahren, das für alle Patienten funktioniert und sich in kontrollierten Studien zur Linderung des Tinnitus als wirksam erwiesen hätte. Die richtige Behandlung des Tinnitus wird also für jeden Patienten individuell festgelegt.
Terminvereinbarung
Termine zur Tinnitussprechstunde vereinbaren Sie bequem online. Bei Rückfragen hilft Ihnen unser Sekretariat gerne weiter.
- Online-Terminvereinbarung über das Avelios Patientenportal
- Telefonische Rückfragen über die Leitstelle der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde 0941 944 9410
- Anfragen per E-Mail an info@tinnituszentrum-regensburg.de
Anfahrt
Erste Anlaufstelle ist die Leitstelle der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Regensburg, Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg.
Mit dem Auto
Anbindung über die A3 und A93, Ausfahrt Regensburg-Universität bzw. Kreuz Regensburg. Besucherparkplätze stehen direkt am Universitätsklinikum zur Verfügung.
Mit dem ÖPNV
Mehrere RVV-Buslinien halten direkt am Universitätsklinikum Regensburg, die Fahrzeit vom Hauptbahnhof beträgt rund 20 Minuten.
Vor Ort
Am Haupteingang des UKR gibt die Infothek gerne Auskunft und weist den Weg zur Leitstelle der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.
Leistungsspektrum im Überblick
Die Untersuchungsergebnisse aus HNO, Audiologie, Psychiatrie/Psychosomatik und Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde werden in einer interdisziplinären Fachkonferenz gemeinsam besprochen. Auf dieser Grundlage formulieren wir eine individuelle Einschätzung und konkrete Behandlungsempfehlungen.
Diagnostisches Leistungsspektrum
- Audiometrie & Tinnitusanalyse HNO
- Otoakustische Emissionen HNO
- Psychologische Anamnese Psychiatrie
- Fragebogen-basierte Belastungsdiagnostik Psychiatrie
- Neurologische Untersuchung Neuromodulation
- Zahnärztliche Funktionsdiagnostik Zahnmedizin
- Bildgebung nach Indikation Radiologie
Therapeutisches Leistungsspektrum
- Kognitive Verhaltenstherapie Psychotherapie
- Tinnitus-Counseling & Aufklärung Psychoedukation
- Hörgeräte- & Klangtherapie Audiologie
- Transkranielle Magnetstimulation Studienrahmen
- Physiotherapeutische Behandlung Physiotherapie
- Entspannungsverfahren Psychotherapie
- Medikamentöse Begleitbehandlung Psychiatrie
Ein Teil der empfohlenen Maßnahmen kann — sofern medizinisch sinnvoll und organisatorisch möglich — direkt über unsere angebundenen Fachbereiche und Kooperationspartner erfolgen, zum Beispiel über die HNO-Klinik, die psychiatrische Klinik, die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde oder weitere beteiligte Fachzentren. In anderen Fällen dienen unsere Empfehlungen als Grundlage für die Weiterbehandlung durch ambulante Behandlerinnen und Behandler am Heimatort, etwa HNO-Ärztinnen und -Ärzte, Hausärztinnen und -ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Kieferorthopädie, spezialisierte CMD-Behandlerinnen und -Behandler, Hörakustik, Physiotherapie oder weitere Fachdisziplinen.
Forschung, die direkt in die Versorgung fließt
Als universitäres Zentrum sind wir an nationalen und internationalen Studien zu Ursachen und Behandlung von Tinnitus beteiligt.
UNITI — Personalisierte Tinnitustherapie
EU-gefördertes Projekt zur Entwicklung individuell zugeschnittener Behandlungspfade.
App-basierte Verhaltenstherapie
Studie zur Wirksamkeit digitaler Unterstützungsangebote bei chronischem Tinnitus.
Bildgebung zentraler Hörprozesse
Untersuchung veränderter Hirnaktivität bei Tinnitus mittels funktioneller Bildgebung.
Publikationen
Eine Auswahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen aus dem Tinnituszentrum.
Diese Liste befindet sich im Aufbau.
Tinnituswissen für Betroffene und Fachkreise
TiWi bündelt weiterführende Informationsangebote und Links rund um das Tinnituszentrum.
Tinnitus Research Initiative
Internationale, gemeinnützige Stiftung zur Förderung von Tinnitusforschung und wirksamen Behandlungsansätzen.
Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde
Fachgesellschaft mit aktuellen Leitlinien zu Tinnitus und Hyperakusis.
Deutsche Tinnitus-Liga e. V.
Selbsthilfe- und Patientenorganisation mit Informations- und Beratungsangebot.
TINNET-Forschungsnetzwerk
Europäisches Netzwerk zur Vernetzung von Tinnitusforschung und Versorgung.
Wir sind für Sie erreichbar
Für Fragen zur Anmeldung, zur Tinnitussprechstunde oder zu laufenden Studien wenden Sie sich gerne an unser Sekretariat.
Tinnituszentrum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11 · 93053 Regensburg
Zentrum für Neuromodulation: Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum
Universitätsstraße 84 · 93053 Regensburg
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