Vor mehreren Monaten haben das Institut für Datenbanken und Informationssysteme (DBIS), Universität Ulm und die Tinnitus Research Initiative (TRI) das Forschungsprojekt TrackYourTinnitus gestartet. Ziel dieses interdisziplinären Projekts ist es, die individuellen Schwankungen der Tinnituswahrnehmung mittels einer Smartphone App zu erfassen. zum Artikel

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http://www.trackyourtinnitus.org
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Die Tinnitus Research Initiative (TRI) hat erfolgreich Tinnitus-Forschung aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen zusammengeführt. Das europäische Förderprojekt TINNET, 'Better Understanding the Heterogeneity of Tinnitus to Improve and Develop New Treatments', kann als nächster Schritt angesehen werden. Ziel ist die Koordination und Standardisierung der Tinnitus-Forschung und die Erweiterung einer bereits vorhandenen Datenbank mit Ergebnissen aus klinischen Studien. Dies dürfte zu einer statistisch relevanten Basis für die Tinnitus-Forschung führen. Das Projekt stellt die Möglichkeit in Aussicht, künftig jeden einzelnen Patienten anhand von standardisierten Prozessen individuell begutachten zu können.

zum Artikel in englischer Sprache

Eine Übersichtsarbeit über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten des chronischen Tinnitus unter maßgeblicher Beteiligung von Mitarbeitern des Tinnituszentrums Regensburg wurde in der Septemberausgabe 2013 von „The Lancet Neurology“ (in englischer Sprache) veröffentlicht:

Langguth B, Kreuzer PM, Kleinjung T, De Ridder D. (2013) Tinnitus: causes and clinical management. Lancet Neurol. Sep;12(9):920-30. doi: 10.1016/S1474-4422(13)70160-1.

Das Tinnituszentrum der Universität versucht, Ursachen des Tinnitus besser zu verstehen. Dazu ist der Vergleich mit gesunden Personen wichtig. Derzeit sucht das Zentrum gesunde Erwachsene im Alter von 30 bis 65 Jahren als Kontrollpersonen für Studien, in denen Funktionen des Gehirns untersucht werden, etwa durch Kernspinuntersuchungen oder Hirnstrommessungen. Gesucht werden Menschen mit einer Hörminderung oder Schwerhörigkeit, die keinen Tinnitus haben. Im Rahmen der Untersuchung wird ein Hörtest durchgeführt und es gibt eine Aufwandsentschädigung. Personen, die in psychologischer Betreuung waren oder sind, können nicht teilnehmen.

Wer Interesse hat, gibt Name und Telefonnummer an:
per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
auf Anrufbeantworter: unter (09 41) 941 1254.

Das Tinnituszentrum Regensburg bietet in regelmäßigen Abständen eine Gruppentherapie für Patienten mit chronischem Tinnitus an, die von Diplom-Psychologen geleitet wird. Die Gruppe soll die Teilnehmer bei der Bewältigung des Tinnitus unterstützen und ihnen dabei helfen, das Leben trotz des Tinnitus wieder genießen zu können. Durch das Gruppensetting besteht außerdem die Möglichkeit, andere Personen mit Tinnitus und deren Umgang mit Tinnitus kennenzulernen. Inhalte der Therapie sind unter anderem fachliche Informationsvermittlung, Tinnitusanalyse, Entspannungsübungen, Stressbewältigung und Lebensqualität. Die Gruppe richtet sich v.a. an Patienten mit langjährigem Tinnitus, denen es schwerfällt, sich mit ihrem Ohrgeräusch zu arrangieren.

Patienten mit einer Tinnitusdauer unter einem Jahr oder akuten Beschwerden möchten sich bitte bei der Tinnitussprechstunde anmelden.

Vor Beginn der Gruppe findet ein Vorgespräch mit dem Gruppenleiter statt.
Umfang: 10 wöchentliche Termine à 90 Minuten; max. 6 Teilnehmer

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0941-941-2054 oder
Astrid Lehner, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0941-941-2064

Download Info-Faltblatt (PDF, 54 KB)

tmseeg sStudenten haben am Tinnituszentrum Regensburg die Möglichkeit, ihre medizinische Dissertation zu erwerben oder ihre psychologische Diplom- bzw. Masterarbeit zu machen. Die aktuellen Themen befassen sich mit den neuronalen Mechanismen des akuten und chronischen Tinnitus. Dazu wird mit Hilfe von modernen neurowissenschaftlichen Methoden wie der TMS (transkranielle Magnetstimulation, nicht-invasive Hirnstimulation) oder der EEG (Elektroenzephalographie, Hirnstrommessung) untersucht, welche Netzwerke im Gehirn eine Rolle bei der Entstehung und der Aufrechterhaltung des Tinnitus spielen.

Bei Interesse und zur genaueren Information wenden Sie sich bitte an:
Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0941-941-2054

Interessierte Studenten sind herzlich zur Teilnahme am

Kolloquium "Tinnituskonferenz: Diagnostik und Therapie des chronischen Tinnitus"

eingeladen (siehe Vorlesungsverzeichnis Humanmedizin 56763, jeden Dienstag ab 17 Uhr, TMS-Labor Bezirksklinikum). In dem interdisziplinären Team der HNO und Psychiatrie werden aktuelle Fälle der wöchentlichen Tinnitussprechstunde besprochen.

Bei Interesse kommen Sie einfach dazu. Oder zur genaueren Informationen wenden Sie sich bitte an: Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0941-941-2054

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