Tinnituszentrum Regensburg

AKTUELLES

28. September 2016
NEUE STUDIE AM TINNITUSZENTRUM REGENSBURG
Am Tinnituszentrum Regensburg wird im Rahmen einer klinischen Studie derzeit eine neuartige Behandlung bei Tinnitus untersucht. Dafür suchen wir Patienten zwischen 18 und 70 Jahren, die seit mehr als drei Monaten an Tinnitus leiden.
Bei Interesse an einer Studienteilnahme registrieren Sie sich bitte unter www.tinnitusstudie.org

BR Abendschau vom Mittwoch, den 21.07.2016
TINNITUS - STÖRENDES GERÄUSCH
Prof. Dr. Berthold Langguth, Chefarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum, und Leiter des Tinnituszentrum Regensburg, war am Mittwoch, 21.07.2016 zu Gast in der Abendschau des Bayerischen Rundfunks.
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Nachdem die Ursache für die Entstehung des Tinnitus lange Zeit weitgehend unbekannt war, verlief auch die Entwicklung neuer Therapien sehr schleppend. Seit etwa 10 Jahren jedoch befasst man sich intensiver mit dem Krankheitsbild des Tinnitus. So weiß man inzwischen, dass das Tinnitusgeräusch - dessen Ausprägung die gesamte Geräuschpalette vom Summen, Pfeifen, Grillen über das Rauschen eines Wasserfalls bis hin zum Geräusch eines startenden Düsenjets umfasst – im Gehirn erzeugt wird. Das für die Hörverarbeitung zuständige Gehirnareal, der auditorische Kortex, zeigt im Vergleich zu Gesunden bei Tinnituspatienten eine gesteigerte Aktivität.
Es gibt vielfältige Auslöser für den Tinnitus. Sehr häufig entsteht er als Folge von Hörstörungen, von denen viele oft gut behandelt werden können. Im multidisziplinären Tinnituszentrum Regensburg arbeiten u.a. Ärzte und Wissenschaftler aus der HNO, der Psychiatrie und Neurologie eng zusammen, um den Tinnitus der rund 4 Millionen davon betroffenen Menschen in Deutschland erträglicher zu machen.

Augsburger Allgemeine (08. Juli 2016)
CHRONISCHER TINNITUS: WAS BEI OHRGERÄUSCHEN HILFT
Chronischer Tinnitus ist zur Volkskrankheit geworden. Seit Forscher herausgefunden haben, wie er entsteht, gibt es neue Behandlungsmöglichkeiten.   zum Artikel

The Scientist (September 2015)
THE SOUNDS OF SILENCE
"Science-based tinnitus therapeutics are finally coming into their own." (Artikel in engl. Sprache)

Apotheken Umschau (Dezember 2014)
Link zur Apotheken Umschau
 SEHNSUCHT NACH STILLE (PDF 70 KB)

"Millionen belastet ein ständiges Pfeifen, Klingeln oder Rauschen im Ohr. Wer sich behandeln lässt und lernt, die Töne zu akzeptieren, lebt entspannter."

November 2014
NEUE THERAPIEMÖGLICHKEIT FÜR PATIENTEN MIT TINNITUS
Falls Ihr Tinnitus in den letzten 12 Monaten begonnen hat, haben Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer klinischen Studie, in der ein neues Medikament zur Behandlung von Tinnitus untersucht wird. Hierbei wird das Medikament durch das Trommelfell direkt ins Mittelohr gegeben.

Eine Teilnahme ist möglich, wenn Sie
  • zwischen 18 und 75 Jahre alt sind
  • nach einer Verletzung des Innenohres oder nach einer Entzündung des Mittelohres unter Tinnitus leiden.
Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich unter 0941/944-9410 (Leitstelle HNO-Klinik) und hinterlassen dort Ihre Kontaktdaten, wir melden uns dann bei Ihnen.

Universität Ulm (Aug. 2014)
TRACK YOUR TINNITUS
Eine Smartphone App zur Erfassung von Schwankungen in der täglichen Tinnituswahrnehmung

Vor mehreren Monaten haben das Institut für Datenbanken und Informationssysteme (DBIS) und die Tinnitus Research Initiative (TRI) das Forschungsprojekt TrackYourTinnitus gestartet. Ziel dieses interdisziplinären Projekts ist es, die individuellen Schwankungen der Tinnituswahrnehmung mittels einer Smartphone App zu erfassen.  zum Artikel
Link to TrackYourTinnitus
http://www.trackyourtinnitus.org
Link ti iTunes
iTunes® App StoreSM
Link to Google Play
Google PlayTM Store
Apple, das Apple Logo, und iTunes sind in U.S.A. und anderen Ländern eingetragene Warenzeichen der Apple Inc.. Google Play ist ein Warenzeichen der Google Inc..

Audiology Worldnews (Juni 2014)
'TINNET' ALS NÄCHSTER SCHRITT IN DER TINNITUSFORSCHUNG: HIN ZUR EVIDENZBASIERTEN MEDIZIN
Link zu Audiology Worldnews Die Tinnitus Research Initiative (TRI) hat erfolgreich Tinnitus-Forschung aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen zusammengeführt. Das europäische Förderprojekt TINNET, 'Better Understanding the Heterogeneity of Tinnitus to Improve and Develop New Treatments', kann als nächster Schritt angesehen werden. Ziel ist die Koordination und Standardisierung der Tinnitus-Forschung und die Erweiterung einer bereits vorhandenen Datenbank mit Ergebnissen aus klinischen Studien. Dies dürfte zu einer statistisch relevanten Basis für die Tinnitus-Forschung führen. Das Projekt stellt die Möglichkeit in Aussicht, künftig jeden einzelnen Patienten anhand von standardisierten Prozessen individuell begutachten zu können.  zum Artikel in englischer Sprache
THE LANCET Neurology (Sept. 2013)
TINNITUS: CAUSES AND CLINICAL MANAGEMENT
Eine Übersichtsarbeit über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten des chronischen Tinnitus unter maßgeblicher Beteiligung von Mitarbeitern des Tinnituszentrums Regensburg wurde in der Septemberausgabe 2013 von „The Lancet Neurology“ (in englischer Sprache) veröffentlicht:
Langguth B, Kreuzer PM, Kleinjung T, De Ridder D. (2013) Tinnitus: causes and clinical management. Lancet Neurol. Sep;12(9):920-30. doi: 10.1016/S1474-4422(13)70160-1.

UNI REGENSBURG SUCHT PROBANDEN
Das Tinnituszentrum der Universität versucht, Ursachen des Tinnitus besser zu verstehen. Dazu ist der Vergleich mit gesunden Personen wichtig.
Derzeit sucht das Zentrum gesunde Erwachsene im Alter von 30 bis 65 Jahren als Kontrollpersonen für Studien, in denen Funktionen des Gehirns untersucht werden, etwa durch Kernspinuntersuchungen oder Hirnstrommessungen.
Gesucht werden Menschen mit einer Hörminderung oder Schwerhörigkeit, die keinen Tinnitus haben. Im Rahmen der Untersuchung wird ein Hörtest durchgeführt und es gibt eine Aufwandsentschädigung.
Personen, die in psychologischer Betreuung waren oder sind, können nicht teilnehmen.
Wer Interesse hat, gibt Name und Telefonnummer an:
per E-Mail: info@tinnituszentrum-regensburg.de oder
auf Anrufbeantworter: unter (09 41) 941 1254.
Deutsches Ärzteblatt (19. April 2013)
CHRONISCHER TINNITUS - EINE INTERDISZIPLINÄRE HERAUSFORDERUNG
Dr. Kreuzer, Dr. Vielsmeier und Dr. Langguth vom Tinnituszentrum Regensburg geben - basierend auf einer selektiven Literaturrecherche - einen Überblick über die derzeit verfügbaren Behandlungsansätze bei chronischem Tinnitus.  zum Artikel (PDF 632 KB)
 Zum Artikel in englischer Sprache (PDF 624 KB) im Deutschen Ärzteblatt International

TINNITUSGRUPPE
Das Tinnituszentrum Regensburg bietet in regelmäßigen Abständen eine Gruppentherapie für Patienten mit chronischem Tinnitus an, die von Diplom-Psychologen geleitet wird. Die Gruppe soll die Teilnehmer bei der Bewältigung des Tinnitus unterstützen und ihnen dabei helfen, das Leben trotz des Tinnitus wieder genießen zu können. Durch das Gruppensetting besteht außerdem die Möglichkeit, andere Personen mit Tinnitus und deren Umgang mit Tinnitus kennenzulernen. Inhalte der Therapie sind unter anderem fachliche Informationsvermittlung, Tinnitusanalyse, Entspannungsübungen, Stressbewältigung und Lebensqualität. Die Gruppe richtet sich v.a. an Patienten mit langjährigem Tinnitus, denen es schwerfällt, sich mit ihrem Ohrgeräusch zu arrangieren.
Patienten mit einer Tinnitusdauer unter einem Jahr oder akuten Beschwerden möchten sich bitte bei der  Tinnitussprechstunde anmelden.
Vor Beginn der Gruppe findet ein Vorgespräch mit dem Gruppenleiter statt.
Umfang: 10 wöchentliche Termine à 90 Minuten; max. 6 Teilnehmer
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Martin.Schecklmann<at>medbo.de, Tel. 0941-941-2054 oder
Astrid Lehner, E-Mail: Astrid.Lehner<at>medbo.de, Tel. 0941-941-2064
 Download Info-Faltblatt (PDF, 54 KB).

DOKTOR-, DIPLOM- UND MASTERARBEITEN ZU VERGEBEN!
Tinnituszentrum Regensburg - EEG Zum Vergrößern hier klicken Studenten haben am Tinnituszentrum Regensburg die Möglichkeit, ihre medizinische Dissertation zu erwerben oder ihre psychologische Diplom- bzw. Masterarbeit zu machen. Die aktuellen Themen befassen sich mit den neuronalen Mechanismen des akuten und chronischen Tinnitus. Dazu wird mit Hilfe von modernen neurowissenschaftlichen Methoden wie der TMS (transkranielle Magnetstimulation, nicht-invasive Hirnstimulation) oder der EEG (Elektroenzephalographie, Hirnstrommessung) untersucht, welche Netzwerke im Gehirn eine Rolle bei der Entstehung und der Aufrechterhaltung des Tinnitus spielen.
Bei Interesse und zur genaueren Information wenden Sie sich bitte an:
Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Martin.Schecklmann<at>medbo.de, Tel. 0941-941-2054

STUDENTENSEMINAR TINNITUS
Interessierte Studenten sind herzlich zur Teilnahme am
Kolloquium "Tinnituskonferenz: Diagnostik und Therapie des chronischen Tinnitus"
eingeladen (siehe Vorlesungsverzeichnis Humanmedizin 56763, jeden Dienstag ab 17 Uhr, TMS-Labor Bezirksklinikum). In dem interdisziplinären Team der HNO und Psychiatrie werden aktuelle Fälle der wöchentlichen Tinnitussprechstunde besprochen.
Bei Interesse kommen Sie einfach dazu. Oder zur genaueren Informationen wenden Sie sich bitte an: Dr. Martin Schecklmann, E-Mail: Martin.Schecklmann<at>medbo.de, Tel. 0941-941-2054

Mittelbayerische Zeitung (13. März 2013)
DEN MANN IM OHR LEISER DREHEN
Tinnitus nervt Millionen. Das Pfeifen kommt nicht vom Ohr, es entsteht im Gehirn. Am Bezirksklinikum beruhigt man es mit Magnetfeldern.  zum Artikel (PDF 108 KB)

TEXTBOOK OF TINNITUS (engl.)
Textbook of Tinnitus Textbook of Tinnitus - zum Springer Verlag Unter maßgeblicher Beteiligung von Mitarbeitern des Tinnituszentrums Regensburg entstand das "Textbook of Tinnitus". Auf über 800 Seiten sind in fast 100 Kapiteln alle klinisch relevanten Aspekte der Diagnose und Behandlung von Tinnitus dargestellt.
Textbook of Tinnituszum Springer Verlag

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English: The Multidisciplinary Tinnitus Clinic at the University of Regensburg         Français: La Clinique multidisciplinaire de prise en charge des acouphènes de l'Université de Ratisbonne
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TRI FLOWCHART FÜR DAS
MANAGEMENT VON TINNITUSPATIENTEN

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