NeuroprenAm Tinnituszentrum Regensburg und am Zentrum für Neuromodulation der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum wird momentan eine Studie zum Einfluss verschiedener spezieller Geräusche auf die Tinnituswahrnehmung durchgeführt. Dazu suchen wir Probanden OHNE Tinnitus, bei denen allerdings eine Hörstörung vorliegt, als Vergleichsgruppe.

In einer ersten, etwa eineinhalb Stunden dauernden Sitzung wird die Hirnaktivität und -struktur im Kernspin gemessen. Dazu müssen Sie sich in eine enge Röhre legen. Sie sollten daher nicht unter Klaustrophobie leiden oder einen Herzschrittmacher tragen.

In der zweiten Sitzung, für die etwa zweieinhalb Stunden vorgesehen ist, wird zunächst Ihr Hörvermögen getestet. Anschließend werden Ihre Gehirnströme mit einer EEG-Haube gemessen, während Ihnen über Kopfhörer für jeweils 30 Sekunden verschiedene spezielle Geräusche vorgespielt werden.

Mitmachen können Frauen und Männer im Alter von 18-70 Jahren mit Hörstörung, jedoch OHNE Tinnitus!

Als Proband nicht infrage kommen Personen mit

  • Geräuschüberempfindlichkeit
  • Starker Hörverlust (mehr als 60db Hörverlust im Bereich
  • zwischen 250Hz und 8000Hz)
  • Drogen-/Medikamenten-/ Alkoholmissbrauch
  • aktuelle Therapie mit Psychopharmaka
  • Herzschrittmacher/Klaustrophobie (MRT)

Interessiert? Dann informieren Sie sich gerne telefonisch bei Frau Staudinger, 0941 / 941-2096, oder per E-Mail bei Herrn Schoisswohl, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Übersicht über den Studienablauf und die Ausschlusskriterien finden Sie auch auf unserem FLYER

IMG 9695 groupfoto1Während der diesjährigen Internationalen Tinnituskonferenz in Taipei, Taiwan, ausgerichtet von der taiwanesischen Tinnitus Association in Koordination mit der Stiftung Tinnitus Research Initiative, führte Hazel Goedhart von der Patientenorganisation TinnitusHub Interviews mit verschiedenen Tinnitusexperten (in englischer Sprache), die auf Video aufgezeichnet wurden und die wir in den nächsten Wochen nach und nach hier veröffentlichen. Im ersten Video aus dieser Serie berichtet Hazel von ihren allgemeinen Eindrücken von der Konferenz. zum Video

Im blogpost Evolution, Revolution, Stagnation? Exclusive Insights from #TRI2019 finden sich einzelne Konferenzberichte von ESIT-Studenten

Marie Norman

Im Rahmen einer neuen Studie möchte das Team vom Tinnituszentrum Regensburg herausfinden, welche Einflussfaktoren zur Besserung des Tinnitus beitragen. Dazu verwenden wir eine IOS-App, die den Patienten helfen soll, ihren individuellen Tinnitus und dessen Ursachen besser zu verstehen.

Wenn Sie

- zwischen 18 und 75 Jahre alt sind,
- bereits länger als 6 Monate Tinnitus haben,
- im Besitz eines Apple iPhones oder IPads sind,
- bereit sind, eine App, die außerhalb der Studie noch nicht verfügbar ist, für 4 Monate zu testen,

dann melden Sie sich bitte bis 15. Juni 2019 per E-Mail bei unserer Medizindoktorandin Frau Marie Norman (siehe Bild), die Sie im Rahmen der Studie begleiten und im Umgang mit der App unterstützen wird.

Sie erreichen Frau Norman unter der E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

In Kooperation mit der Deutschen Tinnitusforschungsinitiative und der von der EU im Rahmen des COST-Programmes geförderten TINNET-Action veranstaltete die Stiftung Tinnitus Research Initiative eine internationale Tinnitus Konferenz in Regensburg.

Rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte aus 38 Ländern trafen sich vom 14.-16. März 2018 in Regensburg, um sich und andere unter dem Motto "Disruptive Innovations in Tinnitus" über die bedeutendsten Ergebnisse der Tinnitusforschung der letzten Jahre zu informieren.

Im Vorfeld zur Konferenz tagten die an dem von der EU geförderten und von der Universität Regensburg aus verwalteten Projekt „European School for Interdisciplinary Tinnitus Research“ (ESIT) Beteiligten. Im Rahmen von ESIT werden an 11 europäischen Einrichtungen insgesamt 15 Doktoranden ausgebildet und in die internationalen Reihen der Tinnitus Forscher eingeführt. Erste in der sog. ESIT-Corner der Konferenz präsentierte Arbeiten weckten das Interesse des wissenschaftlichen Fachpublikums. Zum ganzen Artikel...

 H0A0353

Foto Kleinjung WebsiteCochlear-Implantate können bei vorher nahezu ertaubten Tinnituspatienten deren Tinnitus Symptome mildern

Interview im Deutschlandfunk mit Prof. Dr. Kleinjung, Chefarzt der HNO-Abteilung des Universitätsklinikums Zürich, vom 19.03.2018. Sie können dieses Interview lesen oder auch in der Dlf Audiothek anhören

http://www.deutschlandfunk.de/stoergeraeusche-cochlea-implantate-koennen-tinnitus.676.de.html?dram:article_id=413412

Tinnitus - ein Symptom, bei dem der Betroffene Geräusche wahrnimmt, denen keine äußeren Schallquellen zugeordnet werden können - betrifft bis zu 50 Millionen Menschen in Europa.  Die Mehrzahl der von Tinnitus betroffenen Patienten kann auf Dauer die Ohrgeräusche gut kompensieren und leidet unter keiner oder lediglich einer geringen Einschränkung der Lebensqualität, etwa 2 bis 3 % der Bevölkerung jedoch bleiben in ihrer Lebensqualität durch den Tinnitus beeinträchtigt.

Allerdings rückt das Symptom Tinnitus nun verstärkt in den Focus der Öffentlichkeit. Unter dem europäischen Förderprogramm Horizon2020 unterstützt die Europäische Union inzwischen drei Projekte - TINNET, ESIT und TIN-ACT, die zum Ziel haben, die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und so die Lebensqualität der von Tinnitus betroffenen Menschen zu steigern.

Ein im Dezember 2017 in den University World News (in englischer Sprache) erschienener Artikel Horizon2020 backs major push to tackle tinnitus wird als European Top Story geführt!

http://www.universityworldnews.com/article.php?story=20171215131445842#.WjZ73t6N7uM.email

Weihnachtsgre klein

Das Tinnituszentrum Regensburg wünscht ein wundervolles Weihnachtsfest, ein paar erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018!

One postdoctoral position and one PhD position are available to study tinnitus in a newly established Emmy-Noether research group ("From acute to chronic tinnitus - which signatures in brain activity make tinnitus persistent?") led by Dr. Nadia Mueller-Voggel and located at the MEG lab at the University Hospital of Erlangen, Germany... [zum Stellenangebot]

Trotz zahlreicher Studien gibt es für die Behandlung des Tinnitus nach wie vor kein einheitliches Therapiekonzept. Am Tinnituszentrum Regensburg erfolgt die Betreuung von Tinnituspatienten unter Einbeziehung verschiedener Fachrichtungen... [weiterlesen]

Tinnituspatienten hören Töne, die es gar nicht gibt. Unablässig piept, summt oder pfeift es in ihrem Ohr. Für viele Betroffene ist der Gedanke, für immer mit dem zermürbenden Dauergeräusch leben zu müssen, schier unerträglich. Das Regensburger Tinnitus-Zentrum ist in der Erforschung der Krankheit führend. Die dortigen Fachärzte machen Erkrankten Mut, denn: Tinnitus kann heute - im Gegensatz zu früher - gut behandelt werden. Mehr lesen

Nächste Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen gefunden

TRI Flowchart für das Management von Tinnituspatienten

TRI Flowchart